Foto/Videodokumentation im Gesundheitswesen

Hallo in die Runde,

ich habe ein Physiopraxis diese sich auf spezielle Patientengruppen fokussiert. Hierbei erforderlich, das einzelne Sequenzen einer Behandlung mit Fotos oder Videos dokumentiert werden, um den Behandlungsfortschritt zum Beispiel für den behandelnden Arzt zu dokumentieren. Achtung nicht verwechseln mit Videotherapie.

In der angehängten Einwilligung gibt es einen Passus:

Im Rahmen der weiteren Therapieplanung kann auf Anforderung die durchgeführte Foto/Videodokumentation an den verordnenden Arzt übermittelt werden, dieser im Rahmen des Behandlungsvertrages/Heilmittelverordnung kein unberechtigter Dritter ist.

Arzt gem. Heilmittelverordnung:

Mein Kunde möchte aber nicht den Arzt extra aufführen, da beim einem Arztwechsel, es jedes Mal neu ausgefühlt werden muss. Ich aber sage, damit ist Tor und Tür geöffnet es einen anderen Arzt einfach so zur Verfügung zu stellen und sage, wir sollten es zwingend benennen.

Was sagt ihr dazu:

Nennung des Arztes rausnehmen, da im Absatz ja schon steht verordnenden Arzt?

Zweite Frage:

Zweck: Die Aufzeichnung findet ja im Rahmen der aktuellen Heilmittelverordnung statt, in meinen Augen erlischt der Zweck mit der Beendigung der Heilmittelverordnung. Bekommt der Patient eine neue muss ich auch eine neue Einwilligung erstellen. Für mich greift hier das Thema Zweckbindung.
Ich persönlich könnte damit leben, wenn man sagt die Erstverordnung und Folgeverordnung dienen dem Zweck der Einwilligung. Aber bei jeder neuen, auch eine neue Einwilligung.

Warum? Die Codes können sich ändern, bei der Diagnose, die der Arzt auf die Verordnung schreibt, oder andere Inhalte.

Wie seht ihr das? Oder kann man sagen, eine Einwilligung reicht auch Pauschal? Ich sehe das kritisch oder konkreter nein, da Zweck sich ändern kann und somit es kritisch wird zum Thema Zweckbindung.

Einwilligung_Vido_Foto.docx (25,1 KB)
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